Sehen Sie im Folgenden eine Fotoauswahl bereits realisierter Projekte im Bereich "Öffentliche Lebensräume"

Büro zwischen den Gleisen – Neues Bürogebäude für die Vulkaneifelbahn in  Gerolstein (2018)

 

Auf dem unter Denkmalschutz stehenden Bahnbetriebswerk in Gerolstein werden seit mehr als 100 Jahren Dampflokomotiven und Triebwagen gewartet und instand gesetzt. Der gestiegene Bedarf an Büroflächen, der dort ansässigen Vulkan-Eifel-Bahn, erforderte ein neues Bürogebäude, welches in direkter Nachbarschaft zum Lokschuppen und der großen Drehscheibe – quasi zwischen den Gleisen –  in Holzbauweise errichtet wurde.

Inspiriert vom „Silberling“, einem alten Personenwagen aus der n-Serie der DB, entwarf der Architekt Hendrik Eltze, vom Architekturbüro planquadrat bolliger + eltze, ein schmales, längliches Gebäude mit lichtdurchfluteten Räumen.

Alle Büroräume verfügen über 2-3 Außenwände mit großzügiger Verglasung. Die Raumaufteilung in den Büros ähnelt der des alten Silberlings: mittig der Gang (Verkehrszone) und entlang der Fenster die Sitzplätze (Arbeitsplätze). Diese Aufteilung ermöglicht allen MitarbeiterInnen einen größtmöglichen Tageslichteintrag am Arbeitsplatz, mit all seinen positiven Auswirkungen auf ihr circadianes System.

Als Kontrapunkt zur Kubatur und Geradlinigkeit des Gebäudes fiel bei den Leuchten die Wahl auf eine runde Form mit neutralweißer Lichtfarbe (4000 K).  In unterschiedlichen Größen finden sie sich in allen Mitarbeiterbüros in den Akustiksegeln wieder. Mit Hilfe von Lichtsensoren wird die Menge des vorhandenen Tageslichts im Raum gemessen und bei Bedarf mit neutralweißem Kunstlicht ergänzt. Somit kann der Einsatz von Kunstlicht und damit die Energiekosten für die Beleuchtung auf ein Minimum reduziert werden.

Im Büro des Geschäftsführers ermöglicht der Einsatz der Leuchte Occhio Mito soffitto up zusätzlich die freie Einstellung einer gewünschten Lichtfarbe zwischen 2700 und 4000 K. So kann beim Arbeiten am Abend der negative Einfluss, welchen die blauen Anteile des LED-Lichts auf den Schlafrhythmus haben, reduziert werden, was sich wiederum förderlich auf das circadiane System auswirkt.

Der Aufenthaltsraum, mit integrierter Küche, wird von den MitarbeiterInnen sowohl in der täglichen Mittagspause und zum gemeinsamen Kochen und Feiern, als auch für Meetings und Präsentationen genutzt. Die Beleuchtung lässt sich den unterschiedlichen Situationen entsprechend anpassen. Auch hier wurden in die Akustiksegel runde Deckeneinbauleuchten, in unterschiedlichen Größen, jedoch mit warmweißen Licht (3000 K) eingelassen. Ergänzt wird das Konzept durch eine indirekte Beleuchtung auf den Akustiksegeln mit RGBW-Linien und einer Unterleuchtung von Regalen und Tresen.

Im Foyer, bereits von außen ein Blickfang, dominiert die organische Pendelleuchte COSMO von next den Raum. Tagsüber in einem neutralen Weißton (4000 K) erstrahlend, ergänzt sie an dunklen Tagen das natürliche Tageslicht. Nach Feierabend oder auch zu besonderen Veranstaltungen, wechselt die Lichtfarbe automatisch in einen zuvor programmierten Farbton.

Um dem Foyer mehr Tiefe zu geben, erfolgt die Beleuchtung der Treppen über alle Stockwerke hinweg mittels vertikalen, wandintegrierten LED-Linien. Die Steuerung der Linien, sowie der Aufbaustrahler in den Verkehrsbereichen geschieht auch hier über Lichtsensoren, welche den vorhandenen Lichteintrag messen (Tageslicht und Leuchte Cosmo) und entsprechend mit künstlichem Licht ergänzen.

 

Den MitarbeiterInnen steht mit dem neuen Bürogebäude ein lebenswerter Arbeitsraum mit  hervorragenden Lichtbedingungen zur Verfügung, welche zum einen ihr circadianes System unterstützen und zudem die Energiekosten niedrig halten.

 


Notariat Dr. Tschon, Köln (2016-2017)

Vorwiegend versteckt positionierte Lichtlinien und -punkte illuminieren die Lobby des neugestalteten Notariats in Köln und geben dem innenliegenden Raum (mit nur wenig Tageslichteintrag) eine einladende Atmosphäre. Ergänzt wird dieser Eindruck von einer hinterleuchteten Fotowand, welche wie ein raumhohes Fenster wirkt. In den Büros und Besprechungsräumen setzt sich die optisch, reduzierte Beleuchtung in Punkt- und Linienform weiter fort. Selbst die Beleuchtung der Kunden-WCs folgt diesem Konzept in harmonischer Weise


KSK Vulkaneifel, Daun / Eifel (2012-2015)

Eine vorwiegend auf LED basierende und steuerbare neue Beleuchtungsanlage zeigt die modernisierte Kundenhalle, die Büros und Konferenzräume in bestem Licht


Gemeindehaus Berndorf / Eifel (2012)

Bei der Erweiterung und Renovierung des Gemeindehauses wurden die veralteten Langfeldleuchten im großen Saal gegen eine neue, moderne und steuerbare Beleuchtung eingetauscht


Loft-Lounge Lokschuppen Gerolstein (2010)

Die Loft-Lounge ist eine kleine Eventlocation von ca. 100 qm Größe auf dem Gelände des Lokschuppens in Gerolstein, in der regalmäßig Kleinkunst, Kabarett, Lesungen oder auch private Veranstaltungen stattfinden. Zwei mondäne Kronleuchter spenden großzügig Grundlicht für den gesamten Raum. Gedimmt und in Kombination mit weiteren Leuchten an Wand, Decke und Boden, sowie der farblich einstellbaren Thekenbeleuchtung lässt sich die Beleuchtung für die unterschiedlichen Nutzungen frei einstellen